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Missionsförderverein St. Jakobus Kutzhof

Der Missionsförderverein St. Jakobus Kutzhof wurde im Jahr 1998 gegründet und verfolgt seither seine satzungsgemäßen Ziele. Seine Aufgabe besteht in der Unterstützung der in der Mission eingesetzten Menschen, insbesondere aus der Pfarreiengemeinschaft Heusweiler. Diese Unterstützung kam einigen Missionaren in der Dritten Welt zugute, deren uneigennützige Arbeit durch unsere finanziellen Mittel gefördert wurde. Es wurden insbesondere Projekte für die ärmsten Menschen in der Dritten Welt, in Mauretanien, Kenia, Somalia, Papua-Neuguinea sowie in Indien unterstützt. Außerdem wurde eine umfängliche Starthilfe für ein saarländisches Ärzteteam gegeben, das mit insgesamt 15 Medizinern und Plegekräften zwei Krankenhäuser auf den Philippinen ärztlich betreute und während mittlerweile fünf Surgical Missions Aufbauhilfe leistete. Hierbei haben wir ideelle und finanzielle Unterstützung gegeben. 

Die Mitglieder des Missionsfördervereins engagieren sich für die bedürftigen Menschen, damit deren Leben menschenwürdiger und lebenswert wird. Ein Aspekt in der heutigen Zeit sollte dabei durchaus Beachtung finden: Die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern ist eine wichtige Voraussetzung zur Eindämmung der Flüchtlingsströme, also ein primäres Interesse der westlichen Welt. Hier fordern wir weitergehende Anteilnahme am Schicksal der Flüchtlinge vor Ort.
Der Missionsförderverein wird sich in seiner nächsten Mitgliederversammlung im Oktober mit der Weichenstellung für die zukünftigen Förderthemen befassen. Einerseits wird dem Ärzteteam auf den Philippinen -welches derzeit übrigens eine Hebammenstation im Flüchtlingslager Lebach aufgebaut hat- weitergehende Hilfe zuteil, andererseits soll sich der Förderschwerpunkt auch auf ein Krankenhaus in Malawi konzentrieren, das von den christlichen Schwestern von Ste. Zithe professionell geleitet wird.

Das aktuelle Projekt des Vereins:

 

St. Gabriel’s Hospital, Namitete- Malawi

Das St. Gabriel’s Hospital wurde 1959 auf Bitten des Bischofs von Lilingwe von den Luxemburger Zitha-Schwestern (Tertiär Karmelitinnen) gegründet. Im Laufe der Zeit hat es sich von einer kleinen Gesundheitsstation zu einem der bedeutendsten Krankenhäuser des äußerst armen Landes Malawi entwickelt.

Dank vieler Spender und Unterstützer aus Luxemburg und anderen europäischen Ländern konnte die Krankenhausinfrastruktur Schritt für Schritt ausgebaut werden. Die Finanzierung von europäischen Ärzten durch die Fondation Ste. Zithe hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich das Niveau der medizinischen Versorgung ständig weiterentwickelt hat. Zudem hat die Tradition der ZithaSchwestern – heute lebt in Namitete noch eine Luxemburger Schwester, die täglich nach dem Rechten schaut – dafür gesorgt, das Pflegequalität und Hygiene auf einem für afrikanische Verhältnisse sehr hohen Niveau sind.

 

Neben vier malawianischen Ärzten sind zur Zeit (Herbst 2015) aus Deutschland ein Chirurg, ein Internist mit Schwerpunkt Endoskopie und Ultraschall, eine Gynäkologe und eine Kinderärztin vor Ort. Diese Einsätze erfolgen teilweise längerfristig und teilweise über mehrere Monate.

 

 

Durch das hohe medizinische Niveau genießt das St. Gabriel’s Hospital einen sehr guten Ruf im Land und über die Grenzen hinaus in die Nachbarländer Sambia und Mocambique. Während früher fast ausschließlich Patienten aus dem näheren Einzugsgebiet mit rund 250.000 Einwohnern kamen, suchen heute Patienten aus der Hauptstadt und ganzen Land im St. Gabriel’s Hospital Hilfe.

Neben der für Malawi hochwertigen medizinischen und pflegerischen Versorgung zieht das Krankenhaus sehr viele Patienten an, weil es zu den ganz wenigen Häusern im Land gehört, das nahezu permanent über Arzneimittel und anderes für die Versorgung benötigtes Material verfügt. Die Medikamentenversorgung erfolgt weitgehend durch die Fondation Ste Zithe.

Mit rund 230 MitarbeiterInnen und 270 Betten wurde im Jahr 2014 55.000 Patienten ambulant und 16.000 Patienten stationär versorgt. Gegenüber 2013 entspricht dies einer Zunahme von 37%. Auch die Zahl der Geburten hat mit über 4.800 gegenüber dem Vorjahr um über 20% zugenommen.

Die gesamte Infrastruktur von Klinikgebäuden, über Medizintechnik bis zu Wohnhäusern für das Personal ist im Laufe der Zeit mit Hilfe von Spendenmitteln und Subventionen der EU und des Luxemburger Staates aufgebaut worden. Einzigartig in der Kliniklandschafts Malawis sind eine digitale Röntgenanlage, moderne Endoskopietechnik und eine Verbrennungsanlage für Krankenhausabfälle. In den letzten Jahren und auch noch gegenwärtig liegt ein Förderschwerpunkt darauf, das St. Gabriel’s Hospital durch Solarenergie unabhängig von der äußerst anfälligen öffentlichen Stromversorgung zu machen.

Wer das St. Gabriel’s Hospital unterstützen will, kann dies durch Zuwendungen an die Fondation Ste Zithe (LU47 0019 1300 1330 3000) oder die Stiftung Hilfe für Malawi (DE33 3706 0193 3022 0220 15). Beide Organisation sind als gemeinnützig anerkannt. Ihre Zuwendungsbescheide sind sowohl in Deutschland als auch in Luxemburg steuerlich absetzungsfähig.


Kontaktdaten

Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus d.Ä. Kutzhof 
-Der Missionsförderverein Kutzhof-

1. Vorsitzender

Martin Zewe:

martin.zewe54(at)googlemail.com